Der zweite Dezember 2005 könnte sich als ein sehr trauriger Tag in der saarländischen Metal Szene heraus stellen. Denn die „Veteranen“ von MEMORIAL PARK (existent seit 1995) traten vorerst zum letzten Mal live auf. Die Band verteilt sich nunmehr aus arbeitstechnischen Gründen über ganz Deutschland und sogar die Schweiz, was Proben und Auftreten etwas schwierig werden lässt.
Zur Unterstützung nahmen sie sich die Aufsteiger BERSERK INC und SYRYUS mit nach Saarbrücken in den MoClub. Um die 120 Besucher dankten es diesem gelungenen Package mit ihrer Anwesenheit.

Jetzt wollte ich doch auch mal die Hoffnungshütte in Düsseldorf antesten und ein vielversprechendes Paket schlug an diesem Abend dort auf. Der sehr versteckt liegende Laden entpuppt sich als alles andere als leicht zu finden und das trotz Wegbeschreibung. Dennoch haben am Ende wohl ca. 60 Besucher den Weg gefunden. Die Hoffnungshütte macht einen, vorsichtig ausgedrückt, etwas punkigen Eindruck und verfügt zudem über die niedrigste Bühne die ich bisher gesehen habe.

Ein interessantes tiefschwarzes Paket schlug an diesem Samstagabend im Essener Turock auf. DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT sind schließlich immer für eine tolle Show gut. Ich schätze mal so an die 120 Besucher schlugen dann auch im Turock auf, aber scheinbar schien nicht jeder begeistert gewesen zu sein...

BOHREN & DER CLUB OF GORE statteten dem heimischen Ruhrgebiet mal wieder einen Besuch ab. Also nichts wie los und ab nach Dortmund ins FZW wo die Mülheimer gegen Mitternacht die Bühne enterten (Einlass war um 23 Uhr). Diese ungewöhnliche Zeit für einen Konzertbeginn hielt die Fans aber nicht von einem Besuch ab und so war die Halle mit geschätzen 150 Leuten ganz ordentlich gefüllt. Die bereitgestellten Stühle reichten jedenfalls bei weitem nicht aus.

Wieder einmal lud das Jugendzentrum Mühle in Duisburg-Rheinhausen ein zum kollektiven Haareschütteln. Ist dieser alterwürdige Bau (und das Drumherum) ansonsten Location beispielsweise für das Rage Against Racism-Festival, stand diesmal eine Dreierkombination von Undergroundbands (mehr oder weniger) aus der Region auf dem Programm. Das Ambiente stimmte schon mal, bei einem Eintrittspreis von gerademal 3 Euro kann man nicht meckern, bei Bierpreisen von einem Euro für ne Pulle Bier auch nicht (auch wenn man für eine "Spezialität" wie Trollgott Simon auch kaum mehr verlangen dürfte...), und so war das Konzert mit etwa 60 Besuchern dann auch recht ordentlich besucht.

Das Saarland wird in letzter Zeit wieder öfter zur Zwischenstation auf Touren. Nach Running Wild, Saxon und kürzlich auch Nocturnal Rites machte jetzt auch die Monster Mosh Down Tour Station in Saarbrücken, um mit EKTOMORF, DISBELIF, BETZEFER und BY NIGHT den Club Stoneage in Schutt und Asche zu legen. Immerhin etwa 140 zahlende Besucher hatten sich an diesem Donnerstag Abend in dem gut überschaubaren Club versammelt, um mitzuerleben, ob den Bands das gelingen würde...

Auf ihrer Europa Tour mit Headliner Gamma Ray machten die Power Metaller von NOCTURNAL RITES und POWERWOLF ohne ihre „Chefs“ aus Hamburg am 18.Oktober Station in der Illinger Illipse. Supportet wurden die zwei Bands von den Illinger Lokalmatadoren INFINIGHT.

Das Spirit in Pirmasens entpuppt sich als super Location, mit Extra-Bar und Billardraum. Es gibt einen grossen Saal für bis zu 3000 Leute und einen kleineren in dem am 15.Oktober 2005 ca. 150 Metaller sehnlich auf TOTENMOND warten.

Bekanntlich kam in Wacken ein Familienvater durch einen Unfall ums Leben und um die Hinterbliebenen zumindest finanziell etwas zu unterstützen wurde im Parkhaus in Duisburg an diesem Abend ein Benefizkonzert veranstaltet. Stilistisch war der Abend breit gefächert und so war bei den sieben Bands für jeden etwas dabei. Außerdem wurden noch zahllose Utensilien per Verlosung unter das Volk gebracht. Etwas mehr Publikum hätte ich allerdings schon erwartet, nur etwas über 100 Besucher fanden sich im Parkhaus ein, das aber auch so schon ganz gut gefüllt war.

Gut 150 Besucher mögen es gewesen sein, die an diesem Abend dem Turock ihre Aufwartung machten. Eine gut gefüllte Konzerthalle also in der Essener Innenstadt, was allerdings auch kein Wunder ist, denn so ein gut besetztes Black Metal-Paket sieht man nicht alle Tage.

Am 1. Oktober luden die beiden Bands OBLIVION und HERALDER in die altehrwürdige Stumm'sche Reithalle nach Neunkirchen ein.
Beide Bands waren im Laufe des Jahres recht oft zu sehn, was für viele Musiker schon ein böser Stolperstein geworden ist. Allerdings präsentieren sie sich auch erst seit 2005 auf der Bühne und es wollte auch eine stattliche Anzahl von um die 70 Zuschauer was auf die Ohren.

Puha, so voll habe ich das Lux schon lange nicht mehr gesehen. Endlich kamen mal wieder deutlich mehr als 100 Leute nach Ratingen um dem Metal-Underground ihre Aufwartung zu machen. Allerdings war es auch ein besonders feines Paket was da aufspielte, von Heavy bis Speed Metal reichte die Palette und gerade THE MYSTERY und CUSTARD sind in NRW keine unbeschriebenen Blätter mehr.

Da wollen die Herren von SAXON das 25-jährige Jubiläum der NWOBHM ("New Wave Of British Heavy Metal") feiern und setzen dafür eigens eine Tour an, bei der sie ankündigen, ausschließlich Songs ihrer ersten Alben zu spielen – die ja, neben denen von JUDAS PRIEST und IRON MAIDEN Anfang der Achtziger eben für besagte NWOBHM sorgten.
Und was passiert? Das Haus von Frontmann Biff brennt ab und die Tour im März muss abgesagt werden.
Dem Zuspruch der Fans tut es jedenfalls keinen Abbruch, denn die neu angesetzten Dates im Oktober erfreuen sich großer Beliebtheit und der Gig am heutigen Abend in der Bochumer Zeche ist gar ausverkauft.
Der Untertitel der Tour „A Night Out With The Boys“ – lässt ja auch viel erwarten und auf ein langes Programm hoffen – zumal SAXON ohne Vorband(s) auftreten und so den gesamten Abend allein bestreiten.

Wieder mal ein nettes Package, das an diesem Samstag zum todesmetallischen Unterhaltungsabend einlud. Der runde, nach oben offene Konzertsaal im Jugendzentrum Folsterhöhe in Saarbrücken ist soundtechnisch zwar schnell ein akustischer Genickschuss, doch für die Veranstalterband Expiration hat sich die Location inzwischen schon zum "Heimstadion" entwickelt, so dass man auch diesen Abend wieder gespannt sein durfte, ob der Soundtechniker den eher ungünstigen Bedingungen gewachsen war. Leider fanden sich nur etwa 50 Nasen ein, was wohl auch an den Konkurrenzveranstaltungen an diesem Abend liegen mag.

10 Jahre ABADDON, Kinners wie die Zeit vergeht. Dies ist natürlich Grund genug eine Party steigen zu lassen und so luden die Niederrheiner in die Stockumer Schule nach Voerde ein. Da das Fassungsvermögen dort sehr begrenzt ist, war der Laden mit gut 100 Leuten reichlich voll.

BLOOD RED ANGEL luden zum Metal Clash in Schymy's Pub nach Krefeld ein und neben einigen Bands fanden sich auch ein paar Besucher ein. So an die 100 mögen es gewesen sein. Zum Glück nicht noch mehr, denn auch so glich der Laden im Uerdinger Bahnhof bereits einer Sauna.

Opeth, 10.September 2005, Underground Köln

Ein Konzert, das durch Enge, geile Stimmung, einen gut gelaunten Mikael und verrückte Zwischenrufe geprägt wurde...
Nach einem nervenaufreibenden 5-Kilometer-Stau kurz vor Köln und apokalyptischen Vorhersagen ("Was ist, wenn wir das Konzert verpassen?") erreichten wir zu einem eigentlich perfekten Zeitpunkt das Underground und bekamen noch einen tollen Parkplatz bei Burgerking.

Kaum 30 zahlende Besucher verirrten sich ins Lux nach Ratingen. Reichlich schade, denn das Paket war wieder sehr abwechslungsreich und eigentlich war auch für jeden was dabei. Vielleicht hielten Fußball und das Grillwetter einige von einer Fahrt nach Ratingen ab. Die Anwesenden kamen dafür aber voll auf ihre Kosten.

Bis zum Anschlag vollgestopft mit Leuten war das AJZ Bahndamm an diesem Samstagabend. Nicht weiter verwunderlich denn es stand eine doppelte CD-Release-Party an. Es galt die neuen Veröffentlichungen von DESASTER ("Angelwhore") und PENTACLE ("Under The Black Cross") zu feiern und das bei einem Eintritt von gerade mal 10 Euro inkl. 'frei saufen'. Ein wahrhaft kultiges Paket was sich dort präsentierte und so war auch im Publikum der Kuttenanteil so hoch wie wohl noch nie im Bahndamm.

Damit haben die Veranstalter des Fabric-Festivals in Trier auf keinen Fall gerechnet: Gerade mal etwa 350 Nasen machten sich bei gutem Wetter auf den Weg, um sich das Festival anzuschauen. Wirklich schade, denn was dort auf die Beine gestellt wurde, war wirklich gut und von den Bands her auch klasse besetzt.


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