220 Volt - Walking In Starlight220 VOLT ist eine schwedische Gruppierung mit sehr alten Wurzeln. Bereits 1979 gegründet, warf sie vier Jahre später schon ihr erstes Album auf den Markt und drei weitere sollten folgen. Die Fans der Achtziger waren begeistert. Doch die Band löste sich 1990 auf. Aber auch dann machten einige Bandmitglieder unter dem Namen VOLTERGEIST weiter. 1997 erschien ein weiteres Album mit alten Aufnahmen unter dem Bandnamen von 220 VOLT und die Idee der Reunion war geboren. 2005 war es dann soweit, aber es sollte noch einmal neun Jahre dauern, bis das Album „Walking In Starlight" gepresst wurde.

Der Opener „Walking In Starlight" startet eher mau und mag erst nach zwei-, dreimaligem Hören ins Ohr zu gehen, dann entwickelt er sich aber recht schnell zum Ohrwurm und animiert zum Mitsingen. Mit „System Overload", „Through The Wastelands" und „Blind" zeigen die Schweden anschließend, dass sie auch deutlich schneller und härter können. Bei Songs wie „Stranded" oder „Get Me Out" wiederum hört man deutlich den Ursprung aus den Achtziger Jahren. Klassischer Heavy Metal, wie er Freude bereitet.

„Take A Good Look" erfreut direkt zu Beginn mit einem gut klingenden, verzerrten Solo, um den Hörer dann sehr rhythmisch und groovig zum stetigen Kopfnicken zu bringen. Genauso „One Good Reason", ähnliches Konzept, aber trotzdem nicht der gleiche Song noch einmal.
Abgeschlossen wird die Scheibe dann von einer bei Metal Bands fast schon zur Pflicht gewordenen Ballade. „Guiding Light" heißt das Stück und auch dieser Track kann überzeugen. Sie wird wohl auf Konzerten zu vielen Feuerzeugen in der Luft führen.

Mit „Walking In Starlight" meldet sich 220 VOLT nach immerhin 15 Jahren also mit einer starken Scheibe zurück. Man kann nur hoffen, dass sie so weiter machen und ihnen das entsprechend gedankt wird, denn es macht einfach Spaß ihrer Musik zuzuhören. Diese Scheibe wird garantiert mehr als einmal im heimischen CD-Player rotieren. (Dirk)

Bewertung: 8 / 10

Anzahl der Songs: 13
Spielzeit: 61:04 min.
Label: AOR Heaven
Veröffentlichungsdatum: 26.09.2014

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