Eine ganz interessantes Package ist für einige wenige Gigs in Deutschland unterwegs. Ein Gig fand an diesem Abend in der Zeche Carl statt. Die Zeche war gar nicht mal so schlecht gefüllt, hat mich ehrlich gesagt etwas überrascht.

Den Auftakt machten Dew-Scented die einen ganz ordentlichen Gig ablieferten. 30 Minuten Death / Thrash Metal gab es für die anfangs noch sehr spärlich gefüllte Zeche zu hören. Coversongs von Sacrifice und Slayer gab es neben den eigenen Songs zu hören. Passt schon, so zum Aufwärmen reichte es.

Also Warhammer kann man entweder nur lieben oder hassen. Ich gehöre wohl eher zu zweiten Kategorie. Wenn ich Hellhammer Sound hören will, dann höre ich Hellhammer. Ich kann mit den Songs des Quartetts einfach nicht viel anfangen, mir sind die zu monoton. Und wenn man sich sowas dann auch noch 40 Minuten antut kommt schnell das große Gähnen. Nix für mich.

Aber jetzt, endlich bin ich mal in den Genuss gekommen Primordial live zu erleben. Ich muss gestehen ich habe mich hauptsächlich wegen der Iren auf den Weg nach Essen gemacht. Und meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen. Sänger A. A. Nemtheanga gab den Songs durch seine einzigartige Mimik immer wieder den passenden Anstrich. Die Songauswahl ließ auch kaum Wünsche offen. Ich vermisste lediglich "Dark Song". Ansonsten aber stimmte alles, vom Anfang ("God To The Godless") bis zum Ende ("Autumn's Ablaze"). 45 Minuten, seeeehr gut.

Warum sich Immortal nochmal für eine Minitour auf den Weg durch Europa machten weiß ich nicht, aber uns soll es nur recht sein. Die Band bot auch an diesem Abend eine gelungene Mischung aus alten und neuen Songs. Vom aktuellen Album "Damned In Black" gab es u.a. den Titelsong und "Triumph" zu hören. An älteren Songs wurden die gewohnten Klassiker geboten ("Battles In The North", "Unholy Forces Of Evil", "The Sun No Longer Rises", ...). Eine kleine Überraschung gab es auch noch. Und damit meine ich nicht die übliche Feuerspuckeinlage. Nein, es wurde mit "Enter The Eternal Fire" auch ein Bathory Coversong zum besten gegeben. Ansonsten muss man über die Live-Qualitäten der 3 Norweger wohl kein Wort mehr verlieren. Gut, wie immer halt. (Tutti)

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